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Geboren in Seekirchen bei Salzburg. Matura anschließend Handelsakademie. Weiterbildung in den U.S.A. 1972 Umzug nach München. Gestalterisch tätig in der Werbung. Fotoreisen quer über den Globus. Seit 1985 künstlerisch tätig.
Künstlerischer Arbeitsansatz
„KUNST GIBT NICHT DAS SICHTBARE WIEDER, SONDERN
MACHT SICHTBAR" ( Paul Klee )
ein fundamentaler
Satz, der sich in den Bildern der Künstlerin wieder finden lässt. In ihnen
zeigt sie, was sonst nicht zu sehen ist – Gefühle, Ahnungen, Imaginationen von
der Welt und dem Leben. In ihrer Malerei verwandelt die Künstlerin die äußere
Welt in Landschaften und Menschenbilder, die aus den inneren Empfindungen
entstehen.
Diese Welt lernte Christine Weidlich durch Reisen über den ganzen Globus kennen. Es waren am Anfang Fotoreisen. Sie stellte sich selbst die Aufgabe, die gesehenen Landschaften und Städte nicht nur im Foto festzuhalten, sondern auf persönliche Weise mit dem Aquarellpinsel einzufangen. 10 Jahre zeichnete und aquarellierte sie vor der Natur. Lernend und schauend schuf Christine Weidlich einen wichtigen Unterbau – Licht und Räumlichkeit, ihr Wesen, Atmosphäre, ihr charakteristischer Ausdruck waren das Ziel. Es entstanden Landschafts- und Städtebilder subtilen malerischen Empfindens und feiner Farbharmonie.
Der Weg führte die Künstlerin 1995 zum Abstrakten. Die Acrylfarben erlaubten ihr ebenso wie im Aquarell rasch zu arbeiten: "Ich liebe chiffrenhafte Farbzeichnungen, die keinen Titel tragen und auch keine gegenständliche Anlehnung haben, andererseits aber auch durch Übermalen Schichten aufzubauen und eine Dichte entstehen zu lassen". Es entstanden Arbeiten, die von Freude an Farben, freien Formen und Strukturen zeugen und auch die Melodie der Linie mit einbeziehen. Die Spannung und Ausdruckskraft soll die Empfindungsfähigkeit des Betrachters herausfordern. Er kann aus den Formen, Strukturen, Farbschwingungen Botschaften herauslesen, wenn er sich zu öffnen vermag.
Einige Jahre später wurden die Bilder der Künstlerin immer großformatiger und das Figürliche spielt eine große Rolle: "Es geht um Menschen, die über ihre Körperhaltung und ihr Energiefeld erfasst werden. Mein Ziel ist eine Spiegelung, wer mutig ist mag sich in der einen oder anderen Arbeit erkennen. Der Betrachter wird Menschen begegnen mit all seinen Begierden, Wünschen, Ängsten – manchmal verkleidet mit Maske und wieder sein unverhülltes wahres Gesicht zeigend. Die konkreten Figurationen werden in Beziehung zur Außenwelt gebracht."
Seit 1998 arbeitet die Künstlerin in ihren abstrakten Bildern immer mehr Gegenständliches heraus lässt aber vieles "offen", um dem Betrachter Rätsel aufzugeben, und so seine Phantasie anzuregen. Entscheidend ist, dass die Künstlerin selbst eine sehr aktive Phantasie hat, die sie ungehindert schweifen lässt und die sie instand setzt in eine eigenständige Bildwelt abzuheben. Die Künstlerin ist hinsichtlich der Figurenbildung unberechenbar. Es sind oft fragile, wandlungsfähige, schemenhafte Gestalten, an denen ihre Vorliebe für das Skurrile und Obskure manchmal sichtbar wird.
Aus dem Amalgam von Außen- und Innenwelt gestaltet Christine Weidlich imaginäre Szenarios, die von überraschender unvorhergesehener Verquickung sind und daher stets auch witzige Momente beinhalten.
Künstlerische Ausbildung:
Aquarellseminare
u.a. bei Prof.E.Haller ( Austria ), Oskar Koller (BRD) und Rudolf Hradil (
Austria )
Weiteres Studium der
Malerei bei Prof. Arik Brauer ( Austria ), Joze Ciuha ( SLO ); Prof. Josef
Winkler ( Austria ); 8 Jahre Teilnahme an der Internationale Sommerakademie für
Bildende Kunst in Salzburg bei Shan Zou und Da Huang Zhou ( Peking/Chicago ), Jacobo Borges ( New York/Caracas )
und Prof. Eva Wagner ( Wien )
Veröffentlichungen, Kataloge, Preise:
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Katalog Künstlerkreis Haar 1993 bis 2000
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Katalog
„Innenschau„ ( eigener ) – Acrylarbeiten 1997 / 98
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Katalog der
Münchner Künstlergenossenschaft, königl. Priv., 1998
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Salzburger
Nachrichten 1998
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Katalog des
Ottobrunner Kunstvereins 1999
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Salzburger
Kulturfonds – Katalog 1999 und 2000
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Salzburger
Kulturfonds –Preisträgerin 2000
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Katalog
Landratsamt München - 2001
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Katalog "Das Portrait"
– Künstlervereinigung Dachau e.V. im Schloss 2001
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Katalog ORF "Lange Nacht der Museen" - Salzburg 2002
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Salzburger
Volkszeitung - 2002
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Süddeutsche
Zeitung 1999 / 2000 / 2001 / 2004 / 2005 / 2007
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Lexikon zur Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie seit 1945,
KUNSTSCHAUPLATZ SALZBURG, Anton Prustet Verlag 2002
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Katalog
"Häutungen" Galerie Vauxhall, Krzeszowice, Polen 2004
- Katalog "Der andere Blick" zur
Ausstellung der Gruppe ZAK2020 im Landratsamt München
- Katalog "Pies i Kot i
Krystyna" Galerie Vauxhall, Krzeszowice, Polen 2011
- Katalog "Plener Artystyczy Raad Na
Uroczysku 2010", Zabierzow, Polen 2011
Mitglied:
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Berufsverband
Bildender Künstler, München u. Oberbayern e.V.
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Kunstverein
Ottobrunn
- Gruppe artso
- ZAK2020